Archiv

Filmpräsentation: Karl Mostböck und Japan 

Im vergangenen Jahr fand im österreichischen Kulturinstitut in Tokyo eine Ausstellung mit Arbeiten des Steyrer Künstlers Karl Mostböck statt. Zu diesem Anlass wurde ein Film produziert der Mostböcks Schaffen im Kontext der Tradition japanischer Malerei darstellt. In einer Reihe von Gesprächen mit japanischen Künstlern, Galeristen und Philosophen wurde Mostböcks Bilderwelt erörtert und Schauplätze besucht, welche die tiefen Berührungspunkte der Malerei Mostböcks mit jener der japanischen veranschaulicht.

Am Freitag den 8. April 2016 wurde der Film ESSENZ DER LEERE “Karl Mostböck und Japan” – im Alten Theater in Steyr in einer Welturaufführung präsentiert.

Im Anschluss fand ein Gespräch zwischen dem Regisseur des Filmes, Manfred Makra und Dr. Johannes Jetschgo (ORF-Linz) statt.

Bei dieser Veranstaltung präsentierten wir zudem die edition 01.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, den Verein als Fördermitglied zu unterstützen und empfehlen Ihnen diesen beeindruckenden Film, der nun als DVD vorliegt und zusammen in einer wunderschönen Grafikmappe mit einem hochwertigen Pigmentdruck (Nachlass-Stempel) in einer Auflage von 250 nummerierten Exemplaren „edition 01 – Variante A oder (und) B“ zu erwerben ist.

Zu bestellen per E-Mail unter karl@mostboeck-archiv.at

Weitere Informationen unter dem Link Verein.

Bilder der Veranstaltung

Bild für Graphik

edition 01 – Variante A

FI.1260

edition 01 – Variante B

 


Einladung Lepello

einladung-m


 

Verlängerung der Ausstellung „Retrospektive Karl Mostböck“ in der Galerie Schloss Parz bis 2. Oktober 2016.

Wien


Einladung Premiere Wien

Einladung Premiere Wien

Premiere des Mostböck-Filmes von Manfred Makra

„Essenz der Leere“

Karl Mostböck und Japan

am 3. Juli 2016 um 19.00Uhr

im Wiener Filmhaus Spittelberg


Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Herrn Andreas Maringer, eventfoto.at


HERZLICHE EINLADUNG!

ZUR
ERÖFFNUNG

KARL MOSTBÖCK  RETROSPEKTIVE IN DER GALERIE

 ZUR KUNST SPRICHT: MAG. WILHELM MOLTER

 FREITAG, 10. JUNI 2016 um 19.00 Uhr

Parz 1, 4710 Grieskirchen

Die Galerie Schloss Parz freut sich sehr, die Eröffnung einer Retrospektive von KARL MOSTBÖCK sowie die Kabinettausstellung von Elisabeth Schreiberhuber am Freitag, 10. Juni 2016, bekanntzugeben. Ausstellungsdauer bis Sonntag, 31. Juli 2016.

Öffnungszeiten der Galerie:

Samstag und Sonntag von 14.00 – 17.00 Uhr

Gerne auch nach telefonischer Vereinbarung.

Freundliche Grüße,

Jacinta M. Mössenböck und Laurenz Pöttinger – Galerie Schloss Parz

zur Einladung


 Ausstellung Karl Mostböck im österreichischen

Kulturinstitut in Tokio April – Mai 2015

Der oberösterreichische Künstler Karl Mostböck (1921-2013) widmete sich in den letzten Jahrzehnten seiner langen Schaffensperiode vorwiegend der Bildtradition der japanischen Tuschmalerei, welche aus dem Zen-Buddhismus hervorgegangen ist.

Nun wurde er im Land seiner Träume – in Japan – mit einer Ausstellung im „Austrian Cultural Forum“ in Tokio geehrt.

Karl Mostböck zählt zu den bedeutendsten österreichischen Vertretern der informellen und skripturalen Malerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ab 1964 ist der Einfluss Zen-Buddhistischer Philosophie und Ikonographie in seinem Werk deutlich ablesbar. Diese Vorliebe für die ostasiatische Kunst und Kultur ist ihm bis zu seinem Lebensende erhalten geblieben und hat sich vor allem in seiner Malerei zu einer sublimen Meisterschaft entfaltet. Im Zen und in der Ästhetik Japans suchte der Künstler vor allem kontemplative Strenge, Einfachheit und Stille.

Mostböck ist Zeit seines Lebens nie nach Japan gereist. Er verinnerlichte das Wesen dieser außereuropäischen Kultur durch intensives Studium Zen-Buddhistischer Schriften und der Kontemplation unzähliger Kunstbände zur japanischen Malerei, welche in seiner Bibliothek einen immer größeren Raum einnahmen.

Vielleicht wollte er auch nie nach Ostasien reisen, im Wissen auch, dass eine Begegnung mit dem modernen Japan seinen inneren Zen-Kosmos aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Im Gespräch mit Freunden und Kennern seiner Arbeit beteuerte er aber immer wieder, dass er sich wünschen würde, den Japanern seine Arbeit zeigen zu dürfen und dass er neugierig auf deren Reaktion wäre.

Im April 2015, zwei Jahre nach seinem Tod, ist dieser Wunsch nun Wirklichkeit geworden. In einer konstruktiven Zusammenarbeit des Kurators Manfred Makra mit dem österreichischen Kulturinstitut in Tokio, dem Karl Mostböck Verein und der Wiener Galerie Artmark, konnte eine hochqualitative Auswahl aus den letzten Schaffensjahren nach Japan geschickt werden. In der Galerie des österreichischen Kulturinstituts in Tokio wurde die Ausstellung eingerichtet und vom Kulturdirektor der österreichischen Botschaft Herrn Mag. Peter Storrer in Anwesenheit vieler japanischer Ehrengäste feierlich eröffnet.

Und die japanischen Ausstellungsbesucher staunten nicht schlecht, als sie die Essenz ihrer Kunst aus dem Blickwinkel eines europäischen Künstlers vorgeführt bekamen. Das größte Kompliment, welches man Karl Mostböck durch diese Schau gemacht hat, ist wohl jenes, welches aus vielen Gesprächen mit den anwesenden Gästen immer wieder hervorgehoben wurde: „Mostböck erinnert uns Japaner an die Essenz, Schönheit und Tiefe unserer eigenen Kultur, welche im Zuge einer zunehmenden Verwestlichung droht, immer mehr in den Hintergrund zu treten“…

——————————————————————————————————-

Ausstellung in Japan im April.